Mehr als zwanzig Jahre nach Jonathan B. Majiyagbe steht 2026/27 abermals ein Afrikaner an der Spitze von Rotary International: Olayinka Hakeem Babalola. Wir haben mit dem ehemaligen Rotaracter aus Nigeria gesprochen – über nachhaltigen Impact, persönliche Veränderung und darüber, was es braucht, da ... Mehr als zwanzig Jahre nach Jonathan B. Majiyagbe steht 2026/27 abermals ein Afrikaner an der Spitze von Rotary International: Olayinka Hakeem Babalola. Wir haben mit dem ehemaligen Rotaracter aus Nigeria gesprochen – über nachhaltigen Impact, persönliche Veränderung und darüber, was es braucht, damit Rotary langfristig wirksam bleibt. Olayinka „Yinka“ Hakeem Babalola sitzt am falschen Ende des Schreibtischs und blickt auf die winzigen Quadrate auf seinem Laptop. Gerade erst habe er mit 300 Rotaractern aus Afrika und anderen Teilen der Welt gesprochen, erklärt der President elect von Rotary International und schaltet das Gerät leise. „Sie haben eine Feier für mich organisiert, weil ich früher Rotaracter war“, sagt er. Wer weiss, wie viele der 300 Mitglieder durch den ehemaligen Rotaracter, der jetzt das höchste Amt in Rotary bekleiden wird, inspiriert werden. Es ist Anfang Oktober. Vor nicht einmal zwei Monaten war Babalola in einer Sondersitzung des Zentralvorstands Ende August zum neuen Präsidenten von Rotary International gewählt worden, nachdem Präsident elect SangKoo Yun seinen Rücktritt erklärt hatte und kurz danach seiner schweren Krebserkrankung erlag. Babalola, der dem RC Trans Amadi in Nigeria angehört, ist seit seiner Wahl erst zum zweiten Mal im Zentralbüro von Rotary International. Sein Büro ist nahezu leer und nirgendwo sieht man die Geschenke, die designierte RI-Präsidenten auf ihren Reisen normalerweise erhalten. Obwohl das Amt neu für ihn ist, blickt er auf eine lange Geschichte bei Rotary zurück. Sie begann 1984 bei Rotaract und wurde 1994 bei Rotary fortgesetzt. „Eines ist sicher: Die vielen Jahre bei Rotary – über vier Jahrzehnte – haben mich auf diese Rolle vorbereitet“, sagt er. „Nur wenige in dieser Position haben dieses Privileg.“ Im Laufe der Jahre war er nicht nur Mitglied des Zentralvorstands von RI sowie auch dessen Vizepräsident, sondern wirkte auch in RI-Ausschüssen mit, wie dem End Polio Now Countdown to History Campaign Committee und dem Nigeria PolioPlus Committee. Ausserdem war er Trustee von ShelterBox. Er wurde mit dem Regional Service Award for a Polio-Free World, dem RI Service Above Self Award und dem Rotary Foundation Citation for Meritorious Service Award ausgezeichnet. Seine Frau Preba, Mitglied des RC Port Harcourt Passport, und er sind Mitglieder der Arch Klumph Society. Und all das neben einem erfolgreichen Berufsleben. 25 Jahre lang war er in der Öl- und Gasindustrie tätig und hatte Führungspositionen bei Shell inne. Er ist der Gründer von zwei Unternehmen: Riviera Technical Services Ltd., ein Zulieferer von Öl- und Gasinfrastruktur, und Lead and Change Consulting, eine Beratungsgruppe für Führungskräfte und organisatorische Leistung. Diana Schoberg vom Magazin Rotary sprach mit Babalola, um mehr über den President elect zu erfahren. Ein TV-Interview gab den Anstoss zum Eintritt in Rotary. In den Sommerferien vor Beginn des Studiums fiel Babalola im Fernsehen ein gut gekleideter Mann auf dem Bildschirm auf. Der Mann war ganz in Weiss gekleidet und „sein Englisch war sehr beeindruckend“, erinnert sich Babalola. Neugierig geworden, hörte er genauer zu. Der Mann sprach über Rotary. „Das war das erste Mal, dass ich von Rotary hörte“, sagt Babalola. „Wie die meisten Fernsehinterviews war es sicher nur ein bis zwei Minuten lang, aber es hinterliess bei mir einen bleibenden Eindruck. Schnellvorlauf zu Babalolas zweitem Studienjahr. Der PR-Direktor der Universität, ein Mitglied des Rotary Clubs Bauchi, sprach ihn an und fragte, ob Babalola dabei helfen wolle, einen Rotaract Universitätsclub zu gründen. „Ich weiss bis heute nicht, warum er ausgerechnet zu mir kam“, sagt Babalola. Er erinnerte sich an den wortgewandten Mann in Weiss und fragte den Direktor, ob er ihn kenne. Wie sich herausstellte, war der Mann aus dem TV-Interview der Past Governor, den der Direktor sehr wohl kannte. Das war für Babalola Grund genug und er wurde Gründungspräsident des Rotaract Clubs. Bei einem Rotaract-Treffen lernte er seine Frau kennen. Nach dem Studium zog Babalola nach Port Harcourt und trat dem Rotaract Club Trans Amadi bei. Bei einem Event fiel ihm eine hübsche Frau auf, die Präsidentin eines Universitätsclubs war. Er zeigte sie einem Freund und sagte: „Das ist die Richtige.“ Er sollte Recht behalten. Yinka und Preba sind jedoch nicht die einzigen in ihrer Familie, die sich bei Rotary engagieren. Ihre älteste Tochter war Gründungspräsidentin des Interact Clubs am Gymnasium. Sie studierte in Nordamerika und ist heute Mitglied im RC Winnipeg in der Provinz Manitoba. Eine weitere Tochter war Präsidentin des Rotaract Clubs ihrer Universität.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana war die Hilfsbereitschaft gross. Doch wie hilft man richtig? Die drei Governors Andrea Weber, Jouni Heinonen und John Manning sprechen über Verantwortung, die Gefahr von Aktionismus und darüber, weshalb Rotary bewusst dort ansetzt, wo trotz staatlicher Ab ... Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana war die Hilfsbereitschaft gross. Doch wie hilft man richtig? Die drei Governors Andrea Weber, Jouni Heinonen und John Manning sprechen über Verantwortung, die Gefahr von Aktionismus und darüber, weshalb Rotary bewusst dort ansetzt, wo trotz staatlicher Absicherung echte Lücken entstehen. Andrea, Crans-Montana ist auf den ersten Blick ein Synonym für Glanz, Ferien, Luxus. Die Tragödie hat dieses Bild brutal zerschlagen. Was hat dich in diesen Tagen besonders bewegt? AW: Mich hat vor allem die Diskrepanz zwischen der Vorstellung bzw. dem Vorurteil und der Wirklichkeit bewegt. Bei Weitem nicht alle der jungen Menschen, die in dieser Nacht in Crans-Montana waren, stammen aus gutsituierten Familien. Für viele war Silvester ein ganz besonderer Moment, auf den sie lange hinfieberten, für den sie gespart haben. Vielleicht der erste grosse Anlass ohne Eltern, ein Abend von Freiheit, Aufbruch, Leichtigkeit. Und genau an diesem besonderen Tag haben sie ihr Glück verloren. Diese Erkenntnis verändert den Blick auf alles, was danach kommt. Jouni, warum ist es so wichtig, diese Perspektive klar zu benennen? JH: Weil Vorurteile schnell greifen – und weil sie verletzen. Wenn man sagt: Wer dort war, ist nicht bedürftig, dann urteilt man aus der Distanz. Viele dieser jungen Menschen waren Angestellte, Saisonkräfte oder schlicht Jugendliche, die sich einmal etwas Besonderes gönnen wollten. Ein Abend. Eine Nacht. Kein Lebensstil. Ein Ort trägt ein Image – aber ein Image ist keine soziale Absicherung. Wenn wir das nicht in aller Deutlichkeit aussprechen, überlassen wir das Feld falschen Annahmen. John, was passiert, wenn solche Bilder den Ton angeben? JM: Dann entsteht eine gefährliche Verkürzung. Man sieht den Ort – und übersieht den Menschen. Genau das dürfen wir nicht zulassen. Hilfe orientiert sich nicht an Postleitzahlen oder Ferienorten, sondern an Lebenslagen. An dem, was jemand gerade aushalten muss. „Eltern kommen an und wissen nicht, was sie erwartet“ Ihr sprecht oft von den jungen Betroffenen. Aber hinter ihnen stehen Eltern, Familien. Was bedeutet diese Tragödie für sie? JH: Für viele Eltern ist das eine Situation, die sie vollkommen überfordert. Sie reisen an – oft kurzfristig, oft aus dem Ausland – und wissen nicht, was sie erwartet. Wie schwer sind die Verletzungen? Wie wird die Heilung verlaufen? Wird das Kind wieder selbstständig leben können? Dazu kommen ganz praktische Hürden: Spitäler, Versicherungen, Behörden, Formulare. Oft in einer Sprache, die sie nicht sprechen. Und all das passiert unter Schock. In dieser Lage ist man nicht handlungsfähig im klassischen Sinne. Man ist einfach nur da – und hofft. Was macht diese Unsicherheit so existenziell? AW: Sie hat ein offenes Ende, das ist der wahrscheinlich wichtigste Punkt. Der Silvesterabend war ein Moment, aber die Folgen ziehen sich über Wochen, Monate, manchmal Jahre lang hin. Eltern und Geschwister lassen ihren Alltag zurück, ihre Arbeit, andere Kinder. Sie wissen nicht, wie lange sie bleiben müssen. Und über allem schwebt die Frage: Wie wird es weitergehen? Genau hier zeigt sich, wie wichtig Begleitung ist. Nicht abstrakt, sondern konkret: jemand, der erklärt, übersetzt und dabei hilft, Ordnung in das Chaos zu bringen. Was braucht es in solchen Momenten am dringendsten? JM: Verlässlichkeit. Das Gefühl, nicht allein zu sein. Natürlich geht es auch um Geld; zusätzliche Kosten entstehen sofort. Doch mindestens genauso wichtig ist das Signal: Da ist jemand, der bleibt. Der zuhört. Der nicht nach ein paar Tagen wieder verschwindet. Diese menschliche Präsenz ist oft der erste Schritt zurück zu einem Gefühl von Halt. „Soforthilfe ist wichtig – aber sie ist kein Schlussstrich“ In der Öffentlichkeit war früh von einer Soforthilfe von 10000 Franken pro betroffene Person die Rede. Viele fragen sich: Ist das nicht genug? JM: Diese Soforthilfe war wichtig und richtig. Der Kanton Wallis hat rasch gehandelt, mit minimalem administrativem Aufwand. Die Zahlung hilft, erste Auslagen zu decken: Reisen, Unterkunft, Organisation. Aber sie ist eine Überbrückung, keine Lösung. Sie sagt nichts über das aus, was danach kommt. Und genau dieses Danach ist oft das Schwierigste – wenn der Alltag zurückkehrt, die Unsicherheit aber bleibt.John, du betonst immer wieder Besonnenheit. Wo siehst du in dieser Phase die grösste Gefahr? JM: Die grösste Gefahr ist gut gemeinter Aktionismus. Der Wunsch zu helfen ist absolut richtig, doch ein pauschaler Spendenaufruf ohne klare Zweckbindung kann Erwartungen wecken, die später nicht erfüllt werden können. Das hilft niemandem. Verantwortung heisst auch, zuerst zu klären, wo tatsächlich nicht gedeckte Bedürfnisse bestehen. Was heisst das ganz konkret für Rotary? JH: Nach allem, was wir heute wissen, liegt die finanzielle Hauptverantwortung bei Betreibern, Eigentümern, Versicherungen und den zuständigen Behörden. Viele Angestellte sind sozialversichert, der Bund übernimmt bestimmte Kosten. Rotary setzt dort an, wo trotz all dieser Mechanismen reale Lücken entstehen. Nicht früher, und nicht pauschal. Wie ordnet ihr die staatlichen Massnahmen ein? AW: Sehr klar und verantwortungsvoll. Neben der Soforthilfe wurde ein staatliches Spendenkonto eingerichtet, die Gründung einer unabhängigen Stiftung angekündigt, und die Opfer können auf die bestehenden Strukturen der Opferhilfe zurückgreifen. Das zeigt: Der Staat übernimmt Verantwortung. Rotary sieht sich hier nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung – dort, wo individuelle Situationen entstehen, die durch pauschale Lösungen nicht vollständig aufgefangen werden. Warum ist diese Abgrenzung wichtig? JH: Weil sie Vertrauen schafft. Wer spendet oder sich engagiert, will wissen, dass Hilfe gezielt eingesetzt wird. Rotary hilft ergänzend, wenn staatliche oder versicherungsrechtliche Leistungen nicht greifen, verzögert sind oder Lücken lassen. Jedes Gesuch wird einzeln geprüft. Es geht um konkrete Bedürfnisse, um Dringlichkeit, um Angemessenheit. Nicht um Aktionismus. Welche Aufgabe hat die Stiftung der Rotary Distrikte Schweiz–Liechtenstein in dieser Phase? JM: Eine koordinierende. Die RSS hilft, zu klären, zu bündeln und zu fokussieren. Sie sorgt dafür, dass Unterstützung zielgerichtet, transparent und verantwortungsvoll erfolgt. „Solidarität endet nicht mit der Schlagzeile“ Die Tragödie von Crans-Montana wurde weit über die Region hinaus wahrgenommen, selbst international. Was bedeutet das für euch? AW: Dass der Bundespräsident bei der Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos ausdrücklich für die Solidarität nach Crans-Montana gedankt hat, zeigt die Dimension dieses Unglücks. Es war plötzlich nicht mehr nur ein lokales Ereignis. Diese internationale Aufmerksamkeit ist wichtig – sie erinnert uns daran, dass Solidarität nicht beim ersten Moment stehen bleiben darf. Welche Konsequenz zieht Ihr daraus? JM: Dass wir bleiben müssen, wenn andere weiterziehen. Rotary ist stark, wenn Mitgefühl und Verantwortung zusammenfinden. Wenn wir nicht nur reagieren, sondern begleiten. Still, verlässlich, wirksam. Das ist keine laute Solidarität, sondern eine, die trägt. Jouni, ein letzter Gedanke? JH: Wir sind eine Gemeinschaft der Vielfalt. Unterschiedliche Lebenswege, Möglichkeiten, Verletzlichkeiten. Genau das verpflichtet uns. Rotary ist da, wenn Menschen den Boden unter den Füssen verlieren. Nicht, weil es einfach ist. Sondern weil es richtig ist. Liebe Andrea, lieber Jouni, lieber John, wir danken Euch herzlich für dieses Gespräch und all Eure Bemühungen.
Vielfach übernehmen Rotarier Verantwortung, ohne formal eingeführt zu werden. Das Rotary Learning Center bietet dafür eine strukturierte Unterstützung – praxisnah, modular aufgebaut und kostenlos zugänglich. Wer bei Rotary ein Amt übernimmt, ein Projekt vorbereitet oder sich im rotarischen Gefüge e ... Vielfach übernehmen Rotarier Verantwortung, ohne formal eingeführt zu werden. Das Rotary Learning Center bietet dafür eine strukturierte Unterstützung – praxisnah, modular aufgebaut und kostenlos zugänglich. Wer bei Rotary ein Amt übernimmt, ein Projekt vorbereitet oder sich im rotarischen Gefüge einfach sicherer bewegen möchte, greift meist zuerst zum Telefon, fragt Vorgänger oder verlässt sich auf Erfahrung. Das ist gelebtes Rotary – persönlich, kollegial, pragmatisch. Und doch gibt es ein Instrument, das genau an dieser Stelle unterstützt, ohne sich aufzudrängen: das Rotary Learning Center. Das Learning Center ist die zentrale Lernplattform von Rotary International. Es bündelt über tausend Kurse in mehr als zwanzig Sprachen, viele davon auf Deutsch. Inhaltlich reicht das Angebot von Rotary-Grundlagen über Führungsthemen bis hin zu sehr konkreten Fragen des Club- und Distriktalltags. Wer wissen möchte, wie ein Amt strukturiert geführt wird, wie Ziele gesetzt und verfolgt werden, wie Rotary Club Central sinnvoll genutzt wird oder wie Öffentlichkeitsarbeit im rotarischen Rahmen korrekt umgesetzt wird, findet hier verlässliche Orientierung. Bemerkenswert ist weniger die schiere Menge der Inhalte als vielmehr ihre Logik. Das Learning Center ist kein starres Schulungsprogramm und keine Pflichtlektüre, sondern als modularer Werkzeugkasten gedacht. Man arbeitet nicht alles durch, sondern wählt gezielt aus. Lernen geschieht hier nicht nach Stundenplan, sondern situativ: dann, wenn ein Amt ansteht, ein Projekt startet oder Unsicherheit auftaucht. Genau darin liegt die Stärke des Angebots. Auch für Nicht-Mitglieder Gedacht ist das Learning Center für weit mehr Menschen, als viele vermuten. Neumitglieder finden hier einen strukturierten Einstieg und ein besseres Verständnis für Rotary, seine Programme und seine Arbeitsweise. Amtsträger erhalten rollenspezifische Lernpläne, die idealerweise bereits vor dem Amtsantritt genutzt werden und helfen, Übergaben sauber zu gestalten. Erfahrene Rotarier greifen einzelne Kurse als Auffrischung oder zur Inspiration auf – etwa bei Themen wie Führung, Kommunikation oder Veränderungsprozessen. Auch an Rotaracter wurde ausdrücklich gedacht. Und bei ausgewählten Kursen, insbesondere im Bereich Jugendarbeit oder Grundlagenwissen, steht das Angebot sogar Nichtmitgliedern offen. Inhaltlich ist die Plattform breit aufgestellt und zugleich klar gegliedert. Sie behandelt Fragen der Club- und Distriktleitung ebenso wie Themen der Mitgliedschaft, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Rotary Foundation. Hinzu kommen Kurse zur Projekt- und Servicearbeit, zur Jugendarbeit sowie zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Kommunikation, Leadership, Konfliktlösung oder Change Management sind dabei nicht abstrakt angelegt, sondern konsequent auf den rotarischen Alltag bezogen – oft mit Beispielen, kurzen Lerneinheiten und klaren Handlungsempfehlungen. Besondere Bedeutung kommt dem Bereich Youth Protection zu. Rotary empfiehlt diesen Kurs ausdrücklich auch für externe Personen, die mit Jugendprogrammen arbeiten. Er dient dem Schutz der Jugendlichen ebenso wie dem Schutz der Clubs und gehört zu jenen Angeboten, deren Nutzen weit über die interne Weiterbildung hinausreicht. Kurze Einführung Der Zugang zum Learning Center ist unkompliziert. Voraussetzung ist ein My-Rotary-Account mit der im Rotary-Profil hinterlegten E-Mail-Adresse. Der Einstieg erfolgt über rotary.org/learn oder über den Bereich «Learning & Reference» auf My Rotary. Wer das Learning Center zum ersten Mal besucht, ist gut beraten, den kurzen Einführungskurs zu absolvieren, der durch Aufbau, Navigation und Nutzungsmöglichkeiten führt. Danach lassen sich Kurse sofort starten oder für später vormerken und jederzeit über das persönliche Dashboard wieder aufnehmen. Auch eine mobile Nutzung ist vorgesehen; beim allerersten Login ist lediglich eine Anmeldung am Desktop erforderlich. Im persönlichen Bereich behalten Nutzer den Überblick über laufende und abgeschlossene Kurse, können ihren Lernfortschritt nachvollziehen und bei Bedarf Zertifikate oder digitale Abzeichen abrufen. All diese Funktionen sind optional. Man kann sie nutzen – oder bewusst ignorieren. Gerade im rotarischen Alltag, der von ehrenamtlichem Engagement, knappen Zeitressourcen und regelmässigen Rollenwechseln geprägt ist, entfaltet das Learning Center seine eigentliche Stärke. Es ersetzt kein persönliches Gespräch, kein Mentoring und keine Erfahrung. Aber es schafft Orientierung, erhöht die Sicherheit im Handeln und trägt zur Kontinuität bei. Wer weniger Zeit mit Suchen, Improvisieren oder Rätselraten verbringt, gewinnt Raum für das Wesentliche. Oder anders gesagt: Das Rotary Learning Center ist kein Selbstzweck. Es ist ein Arbeitsinstrument für den rotarischen Alltag.
Rund 80 Jugendliche aus aller Welt, die derzeit als Rotary-Austauschschüler ein Jahr in der Schweiz verbringen, trafen sich in Zermatt zum Matterhorn-Weekend. Für viele der sogenannten «Inbounds» war es das die erste Gelegenheit,, entsprechend gross war die Vorfreude. Ein feiner Hauch von frischem ... Rund 80 Jugendliche aus aller Welt, die derzeit als Rotary-Austauschschüler ein Jahr in der Schweiz verbringen, trafen sich in Zermatt zum Matterhorn-Weekend. Für viele der sogenannten «Inbounds» war es das die erste Gelegenheit,, entsprechend gross war die Vorfreude. Ein feiner Hauch von frischem Schnee lag über der Landschaft und verwandelte Zermatt in eine Bühne für fröhliches Gejuchze und erste Schneeballschlachten – ein Vorgeschmack auf die alpine Kulisse, die noch folgen sollte. Unter tiefblauem Himmel öffnete sich der Blick auf das Matterhorn. Ein Anblick, der selbst erfahrene Berggänger immer wieder berührt – und der auf die internationalen Jugendlichen eine entsprechend starke Wirkung hatte. Die Reaktionen reichten von offenen Mündern bis zu spontanen «Ah»- und «Oh»-Rufen. Fotos, Flaggen im Wind, Schneeengel und viel Gelächter prägten die nächste Stunde. Das symbolische Foto «Unite for Good», aufgenommen vor der eindrücklichen Bergkulisse, fasste den Geist des Wochenendes bildhaft zusammen. Nach einem gemütlichen Fondueessen verlagerte sich das Geschehen auf die Tanzfläche und später auf die Bühne. Am «Nationen-Abend» zeigten die Jugendlichen ihre spontan eingeübten Darbietungen. Was Rotary weltweit fördert – interkulturelle Verständigung – wurde hier auf lebendige Weise erlebbar: Kanada traf auf Japan, Ecuador auf Argentinien, Brasilien auf Taiwan, Europa auf Australien und Neuseeland. Die Vielfalt war ebenso inspirierend wie verbindend. Dass ein Anlass dieser Grösse gelingt, ist dem Engagement der Geschäftsstelle und zahlreicher Rotarierinnen und Rotarier zu verdanken. Mit sorgfältiger Planung und grossem Einsatz sorgten sie für reibungslose Abläufe und eine herzliche Atmosphäre. Ein besonderer Dank gilt den Rotary Clubs Zermatt, Saas Fee/Saastal und Brig, die das Weekend grosszügig finanziell unterstützt haben, obwohl sie selbst keine Austauschschüler betreuen. Für viele Jugendliche bleibt das Matterhorn-Weekend ein prägender Moment ihres Austauschjahres – ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt und die Werte des internationalen Austauschs auf eindrückliche Weise sichtbar macht.
In vielen Rotary Clubs steigt das Durchschnittsalter. Das ist an sich kein Grund zur Sorge. Es zeugt von seltener Treue und wertvoller Kontinuität. Aber es regt zum gemeinsamen Nachdenken an. Wie können wir mehr Frauen und jüngere Männer integrieren, ohne die DNA von Rotary aufzugeben, die aus dem ... In vielen Rotary Clubs steigt das Durchschnittsalter. Das ist an sich kein Grund zur Sorge. Es zeugt von seltener Treue und wertvoller Kontinuität. Aber es regt zum gemeinsamen Nachdenken an. Wie können wir mehr Frauen und jüngere Männer integrieren, ohne die DNA von Rotary aufzugeben, die aus dem Dienst am Nächsten, Ethik und dauerhaften Beziehungen besteht? Die jungen Erwachsenen von heute scheuen sich nicht vor Engagement. Sie erwarten jedoch eine andere Form. Es ist ihnen wichtig, möglichst rasch den Sinn ihres Engagements zu verstehen, die konkreten Auswirkungen von Projekten einschätzen zu können und Beruf, Familie und Vereinsleben miteinander vereinbaren zu können. Rotary verfügt hier über einen erheblichen Vorteil, vorausgesetzt, man macht ihn sichtbar. Allerdings gilt es zu wissen, wo die Suche anzusetzen ist.Lebendige Verbindung zu Rotaract Es gibt Nachwuchspools. Rotaract ist eine natürliche Brücke zu Rotary, die allzu oft nicht ausreichend genutzt wird. Ehemalige Rotaracter kommen an einen Punkt in ihrem Leben, an dem ihr Engagement eine neue Ebene erreicht. Clubs, die eine lebendige Verbindung zu ihrem lokalen Rotaract-Club pflegen, schaffen eine nahtlose und kohärente Kontinuität. Der Ausschuss für Mitgliederwerbung könnte eine Strategie entwickeln, die auf die Region und die Ziele des Clubs zugeschnitten ist. Das muss geplant und organisiert werden.Verwandte Kreise Andere Netzwerke bieten offensichtliche Berührungspunkte. Die Junge Wirtschaftskammer oder die Junior Chamber International Switzerland (JCI), Vereinigungen junger Geschäftsleute, Netzwerke von Selbstständigen, gemischte oder branchenspezifische Berufskreise. Nicht zu vergessen sind kulturelle, sportliche und gesellschaftliche Milieus, in denen ehrenamtliches Engagement bereits eine Selbstverständlichkeit ist und zu denen sich die philanthropische Komponente von Rotary gesellt. Auf sie zuzugehen, sie zur Teilnahme an einer Aktion einzuladen, ihnen vor einer formellen Mitgliedschaft eine Erfahrung anzubieten, ist oft der erste entscheidende Schritt. Gemeinsame Aktionen können Rotary auch für neue Mitglieder attraktiv machen.Formate und Finanzen Die Form ist genauso wichtig wie der Inhalt. Dynamische Treffen, sichtbare Projekte, klare Kommunikation, Flexibilität. Clubs, die es wagen, ihren Rhythmus anzupassen, ihre Formate zu diversifizieren und neuen Mitgliedern zu vertrauen, stärken ihre Attraktivität, ohne sich selbst zu verleugnen. Die generationsübergreifende Zusammenarbeit wird so zu einer Stärke statt zu einem fragilen Gleichgewicht. Auch die Frage der Finanzen sollte klar und ohne Tabus angesprochen werden. Für Frauen und Männer, die am Anfang oder in der Mitte ihrer beruflichen Laufbahn stehen, oft mit dem Aufbau einer Karriere beschäftigt sind und manchmal eine noch junge Familie haben, können die Beitragszahlungen für Rotary ein echtes Hindernis darstellen. Einige Clubs, die traditionell hohe Beiträge verlangen, stellen sich zu Recht die Frage, wie attraktiv sie für jüngere Menschen sind. Es gibt jedoch Lösungsansätze: Ratenzahlung der Beiträge, reduzierte Beiträge während der Integrationsphase, vorübergehende Anpassung der finanziellen Beteiligung oder schrittweises Engagement in Aktionen vor einer vollständigen Mitgliedschaft. Diese Flexibilität schwächt Rotary nicht, sondern macht die Organisation gerechter und bringt sie besser in Einklang mit den heutigen Gegebenheiten. Vor allem erinnert sie daran, dass die Mitgliedschaft in erster Linie auf Engagement, Zeit und Einsatz basiert und nicht auf der unmittelbaren Beitragsfähigkeit. Einen Club zu verjüngen bedeutet nicht, sich zu verbiegen, um zu gefallen. Es bedeutet, seiner Berufung treu zu bleiben. Heute dienen, gemeinsam mit denen, die morgen gestalten werden.
Als Schweizer Berater, der sich auf Geschäfte in Afrika spezialisiert hat, räumt der Rotarier Didier Fatio mit Klischees über einen Kontinent auf, dessen Chancen unterschätzt werden. Von kongolesischem Chinin bis hin zu Industrieprojekten verkörpert er einen Ansatz, der auf Praxisnähe, Engagement u ... Als Schweizer Berater, der sich auf Geschäfte in Afrika spezialisiert hat, räumt der Rotarier Didier Fatio mit Klischees über einen Kontinent auf, dessen Chancen unterschätzt werden. Von kongolesischem Chinin bis hin zu Industrieprojekten verkörpert er einen Ansatz, der auf Praxisnähe, Engagement und Schweizer Werten basiert. Weisses Hemd unter einem nachtblauen Pullover, ein kleines Foulard in der Brusttasche seines perfekt abgestimmten Blazers, dunkle Jeans: Der 42-jährige Didier Fatio strahlt jene sportlich-schicke Eleganz aus, die man gerne mit Geschäftsleuten assoziiert. Manchmal wird er auf seinen gepflegten Stil angesprochen, der die Bedeutung widerspiegelt, die in vielen afrikanischen Berufskreisen dem Erscheinungsbild und der Raffinesse beigemessen wird.Produkte in unserem Alltag Für viele lässt sich der Kontinent jedoch immer noch auf zwei Vorstellungen reduzieren: ein Paradies für unvergessliche Safaris oder eine Region, die von Entwicklungshilfe abhängig ist. Unser Gesprächspartner seufzt leise. „Sicher, Hilfsprojekte sind eine noble Sache und Reisen unvergesslich. Aber die wirtschaftliche Bedeutung Afrikas wird klar unterschätzt“, bedauert er. Um zu ermessen, wie unverzichtbar Afrika ist, genügt es, an die Produkte zu denken, die unseren Alltag so selbstverständlich begleiten, dass wir ihre Herkunft vergessen: den Zucker, den wir in unseren Morgenkaffee geben, den Rooibos-Tee am Abend, die Baumwollkleidung, die wir ohne nachzudenken anziehen, die Trockenfrüchte, die wir naschen, die Kosmetika mit Sheabutter im Badezimmerschrank oder das Kupfer, das unsere Dächer bedeckt. In vielen Fällen stammen diese Rohstoffe aus einem der 54 afrikanischen Länder. Didier Fatio nennt gerne ein anschauliches Beispiel: den Kakao aus der Elfenbeinküste. Dieser Sektor exportiert Waren im Wert von über fünf Milliarden Dollar. „Zusammen mit Ghana decken diese beiden Länder fast zwei Drittel der weltweiten Produktion ab. Mit anderen Worten: Es ist fast unmöglich, eine handelsübliche Tafel Schokolade zu finden, die nicht in irgendeiner Form afrikanische Rohstoffe enthält.“Lokales Fachwissen Diese sehr realen Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten eröffnen wichtige Geschäftsmöglichkeiten auf dem Kontinent, betont er. Das Unternehmen Pharmakina mit Sitz in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist ein konkretes Beispiel dafür. Das von Roland Decorvet, einem ehemaligen Manager von Nestlé, und zwei Schweizer Family Offices übernommene Pharmaunternehmen – ehemals eine Tochtergesellschaft der Roche-Gruppe – beherrscht die gesamte Produktionskette für Chinin, von der Gewinnung des Moleküls aus der Chinarinde bis zu seiner Verarbeitung zu Medikamenten. Die DRK allein stellt 80 % der weltweiten Chininproduktion sicher. Didier Fatio hat diese Investoren über sein Unternehmen USILVERBACK begleitet, wie so viele andere Schweizer, die ein Netzwerk im lokalen Privatsektor aufbauen wollen, in so unterschiedlichen Bereichen wie Pharma, Verarbeitung, Landwirtschaft oder Maschinenbau. Seine Aufgabe? Partner identifizieren, die Finanzierung strukturieren, die Logistik aufbauen, die Qualitätskontrolle sicherstellen. Eine Begleitung, die für jeden ausländischen Investor fast unverzichtbar geworden ist. «Aus der Ferne, über Videokonferenzen, voranzukommen, ist sehr schwierig», bestätigt er. «Es braucht etwas Greifbares.» Und solide Kenntnisse vor Ort. Genau dieses lokale Fachwissen hat sich der Berater im Laufe seiner Karriere angeeignet. Der in Estavayer-le-Lac geborene Didier Fatio absolvierte zunächst eine Banklehre und studierte anschliessend Betriebswirtschaft in Freiburg und London. Eine Tätigkeit in einem Family Office führte ihn nach Afrika, wo er seine Erfahrung als Vermögensverwalter in Schweizer Banken um Erfahrungen in der Unternehmensführung in Schwellenländern ergänzte. Seitdem hat er insgesamt sieben Jahre in Südafrika, Ruanda, Kongo und im Nahen Osten gelebt und Projekte in rund zwanzig Ländern begleitet.Kulturelle Nähe Eine feste Verankerung, die sich im Laufe der Zeit vor Ort herausgebildet hat – weit entfernt von den Klischees, die noch immer über den afrikanischen Kontinent bestehen. «Im Gegensatz zu einigen asiatischen Ländern, wo ich einen echten Kulturschock erlebt habe, ist das tägliche Leben in Afrika viel näher an dem, was wir in Europa kennen, als man denkt», beobachtet er. Ob Sprache – oft Französisch oder Englisch –, Gastronomie, Klima, gemeinsame Zeitzone oder auch die Regeln der Geschäftswelt: Die Unterschiede sind viel geringer, als man denkt , sagt er. Die wachsende Mittelschicht in Afrika hege sehr ähnliche Wünsche: eine erfüllende Arbeit, ein angemessenes Gehalt; sie geht abends joggen, geht am Wochenende ins Restaurant und führt insgesamt ein Leben, das in seinen Routinen und Ambitionen weitgehend dem unseren ähnelt. Der Sinn für Initiative Zwar bleibt die Finanzierung von Projekten in Afrika eine Herausforderung: Banken stufen sie gerne als risikoreich ein. Didier bedauert dies und hält diese Wahrnehmung für geradezu irrational. Die Rekrutierung von qualifiziertem Personal kann ebenfalls anspruchsvoll sein oder erfordert Investitionen in die Ausbildung. Dennoch, so betont er, können diese Hindernisse nicht über eine Realität hinwegtäuschen, die bereits in einigen makroökonomischen Theorien beschrieben wird: die allmähliche Verlagerung des wirtschaftlichen Schwerpunkts vom Norden in den globalen Süden. Didier beobachtet dies in seinem eigenen Umfeld. «Um dies ganz konkret zu veranschaulichen», erklärt er, «nehmen wir einen Mitarbeiter, der in der Schweiz – oder allgemeiner gesagt im Westen – gut behandelt und angemessen bezahlt wird. Er wird nicht zögern, zu fragen, wann er die paar zusätzlichen Minuten, die er für die Erledigung einer Aufgabe aufgewendet hat, kompensieren kann. Viele ruhen sich auf dem Erreichten aus; ich stelle einen zunehmenden Mangel an Eigeninitiative fest. Im Gegensatz dazu zeigen Mitarbeiter, die stolz und dankbar für ihre stabile Situation sind und in Afrika gut betreut werden, fast ausnahmslos Engagement, Verfügbarkeit und Eigeninitiative. Insbesondere in den städtischen Zentren kann man sich auf motivierte, dynamische und gut ausgebildete Arbeitskräfte verlassen.»Persönliche Bande Wenn Didier über Afrika spricht, wird deutlich, dass seine Verbindung zu diesem Kontinent weit über das Berufliche hinausgeht. Der Liebhaber zeitgenössischer afrikanischer Kunst hat im Laufe der Jahre Freundschaften geschlossen – Freundschaften, die ihren Ursprung vielleicht in seiner allerersten privaten Reise in den Kongo haben. Auf Einladung von Badile Lubamba, dem ersten afrikanischstämmigen Fussballer der Schweizer Nationalmannschaft, den er in Lausanne kennengelernt hatte, flog er im Alter von zwanzig Jahren nach Kinshasa, um dort die Feiertage zu verbringen; seine Kollegen reagierten amüsiert und überrascht. Didier lächelt, wenn er sich an diese Episode erinnert: Er hat sich schon immer zu ungewöhnlichen Reisezielen hingezogen gefühlt. Heute hat er mehr als 70 davon auf seinem Konto.Sein Leben in der Deutschschweiz Sein Telefon vibriert auf dem Tisch des Cafés in Lausanne, wo unser Gespräch auf Französisch, seiner Muttersprache, stattfindet. Am Telefon spricht Didier in einem charmanten Hochdeutsch, gespickt mit deutschschweizerischen Ausdrücken. Vor mehr als zwanzig Jahren hat er die Westschweiz verlassen, um sich in Zürich niederzulassen. Dort ist er mittlerweile so gut integriert, dass er sich seit vier Jahren in der Lokalpolitik engagiert, als Mitglied der Exekutive, zuständig für die Finanzen der Gemeinde Männedorf am Zürichsee. Seine schnelle Integration verdankt er vor allem dem Rotaract (RAC) Meilen, denn Didier war bereits im Alter von 19 Jahren dem RAC Lausanne beigetreten. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des ersten E-Clubs der Schweiz, dem RC eClub 2000. Das Hybridmodell, das Online-Treffen und Aktionen vor Ort kombiniert, passt perfekt zum Lebensrhythmus eines Rotariers, der oft im Ausland oder regelmässig auf Reisen ist. Der Chef von USILVERBACK möchte an dieser Stelle eine Botschaft an die Rotarier richten, die sich oft sehr für Hilfsprojekte in Afrika engagieren. «Geschäftsmöglichkeiten können für alle Beteiligten von Vorteil sein und sind weniger abhängig von den grossen Märkten, die wir in der Regel kennen. Das macht sie auch zu einem interessanten Instrument der Diversifizierung.» Mit anderen Worten: Afrika mag zwar ein Nischenmarkt bleiben, ist aber sicherlich kein zu vernachlässigender Markt. Und vor allem kann man mit einer von Schweizer Werten geprägten Vorgehensweise durchaus Erfolg haben. Als Beweis dafür nennt er die Expansion von Pharmakina, die er in der DR Kongo begleitet hat. Dank der von den Investoren durchgeführten Umstrukturierung werden die Lieferanten nun besser bezahlt, und die Bauern erhalten Unterstützung bei der Entwicklung krankheitsresistenterer Pflanzen. Didier Fatio freut sich: «Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie viel Mehrwert Chinin vor Ort schafft.»
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Mar 24, 2026
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Apr 13, 2026
DG John P. Manning, RC Basel-Dreiländereck
Our District is bilingual, German and Italian: our website as well.
DG John P. ManningMob. +41 79 861 83 88E-Mail: john.manning@rotary1980.ch
Jana Gambino, RAC BaselE-Mail: sekretariat@rotary1980.ch
John Manning
The assistance provided in Crans-Montana follows clear principles: it is assessed, limited and tailored to each individ...