Diesjähriges Foundation Seminar zeigte eindrücklich, wie wirkungsvoll die Rotary Stiftung ist

mardi 28 novembre 2023

Rot. Martin Wegmüller, Vorsitzender Foundation Kommission Distrikt 1980

Am 25. November traf sich eine stolze Zahl von 86 Rotarierinnen, Rotarier und Gästen an der Hochschule Luzern zum jährlichen Seminar der Rotary Foundation unseres Distrikts. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist für alle Clubs, die für ihre humanitären Projekte Mittel aus der Foundation beantragen wollen, verbindlich. Zur Freude der veranstaltenden Foundation Kommission fanden nebst dem Governor Alex Schär auch seine beiden Nachfolger DGE Christoph Blaser und DGN John Manning an diesem Tag den Weg nach Luzern.

Als Vorsitzender der Foundation Kommission des Distrikts 1980 begrüsste Martin Wegmüller die Teilnehmenden und übergab anschliessend das Wort an DG Alex Schär, der eindrückliche Zahlen und Fakten zu den aktuellen Entwicklungen von Rotary International präsentierte und den Vergleich zum Distrikt 1980 zog. Bei der Ausführung der Ziele des Weltpräsidenten R. Gordon R. McInally und seinen eigenen Ambitionen für den Distrikt waren die Emotionen spürbar. In seinem Distriktjahr möchte er, genauso wie der Weltpräsident, die mentale Gesundheit in den Vordergrund stellen und ruft die Clubs daher dazu auf, die Dargebotene Hand zu unterstützen. Beim ehrenamtlichen Engagement geht es zwar nicht um den persönlichen Einsatz, dennoch soll er anerkannt werden. Clubs und Menschen, die sich besonders engagieren, ziehen andere mit, ganz im Sinne von «Tue Gutes und sprich darüber». So überreichte Alex Schär abschliessend feierlich die Auszeichnungen der Rotary Foundation für die engagiertesten Clubs des Distrikts.

Bernhard Etienne, Präsident von Water Survival Box Schweiz, berichtete davon, wie eine Box grosse Wirkung erzielen kann.

Das Foundation Seminar war rege besucht.

Damit wirkungsvolle Projekte nicht aufgrund von fehlenden Kenntnissen über die Abläufe der Beantragung von Geldern scheitern, erklärte Martin Wegmüller, welche Wirkung die von den Clubs im Rahmen von EREY (Every Rotarian Every Year) gespendeten Gelder an den Jahresfonds der Foundation erzielen, wie sich die verschiedenen Grant-Arten unterscheiden und welche Kriterien und Prozesse bei der Beantragung beachtet werden müssen. Als Beispiele präsentierte sein Stellvertreter und Verantwortlicher für die Distrikt Grants, Pascal Kohler, die acht Clubprojekte des laufenden Jahres, die einen District Grant der Foundation erhielten. Anträge für neue, spannende Projekte müssen Clubs bis spätestens Ende März 2024 stellen.

Spannende Einblicke in wichtige rotarische Initiativen bot unter anderem die neue Polio-Beauftragte, Isabel Zimmermann, die über den aktuellen Stand der ’’EndPolio’’-Kampagne informierte und anmahnte, dass die letzten 0.1% zum Ziel einer poliofreien Welt nach wie vor grossen Einsatz von der rotarischen Familie verlangen. Eine weitere wirksame rotarische Initiative ist Water Survival Box. Wie eine kompakte rote Kiste im Wert von CHF 200.- (inkl. Transport) einer fünfköpfigen Familie in einem Krisengebiet mit einfachen Mitteln sauberes Wasser für fünf Jahre garantiert, schilderte eindrücklich der Präsident von Water Survival Box Schweiz, Bernhard Etienne vom RC Luzern-Wasserturm.

Auf eine eindrucksvolle Erfahrungsreise nahm Luc Bitterli aus Therwil BL, einem ehemaligen Empfänger eines Stipendiums der Rotary Foundation, die Teilnehmenden mit. Vom Bachelor in Wirtschaft an der Uni Bern über ein einjähriges Praktikum bei Swisscontact in Banglasdesh führte es ihn an die LSE nach London, wo er – auch dank der finanziellen Hilfe der Rotary Foundation – sein Masterstudium im Bereich Entwicklungsökonomie mit Auszeichnung als Jahrgangsbester und der besten Masterarbeit abschloss. Dieses Beispiel zeigt wunderbar, wie vielfältig die Rotary Foundation wirkt.

Mit dem Hinweis auf das nächste Seminar, welches am 23. November 2024 voraussichtlich wieder in Luzern stattfinden wird, verabschiedete Martin Wegmüller die Anwesenden schliessich in ein erholsames Wochenende.